
Pyrenäen und Ebrodelta - eine ornithologisch-naturkundliche Reise
08.06. - 17.06.2012
In einer sehr kleinen, flexiblen Gruppe zu einer optimalen Jahreszeit werden wir einige der schönsten Regionen der Pyrenäen kennenlernen - auf Spaziergängen und kleinen Wanderungen ohne besondere Anstrengungen. Die vorgesehenen Wanderungen im Ordesa-Nationalpark sind etwas anspruchsvoller, können aber individuell auch abgekürzt werden.
Beeindruckende Landschaftseindrücke, eine sehr vielfältige Flora und natürlich sehr schöne Vogelbeobachtungen dürfen erwartet werden.
Den Abschluss der Reise erleben wir im Ebrodelta als Kontrast zu den Tagen im Gebirge.
Roberto Cabo bereist diese Gebiete seit über 30 Jahren und freut sich darauf, mit Ihnen den Naturreichtum und die Schönheit dieser Landschaften zu genießen.
Die bewährten Unterkünfte sind von Lage, Ambiente und Verpflegung her ausgewählt.
1. Tag: Eintreffen der Teilnehmer in Barcelona (möglichst bis etwa 14 Uhr) und gemeinsame Fahrt im Minibus in die Nähe von Huesca in den Vorpyrenäen. Wir verbringen hier 3 Nächte in einer schönen „Casa Rural". Das Haus ist seit 15 Jahren spezialisiert auf kleine, naturkundliche Gruppen, es bietet einen Innenhof im Garten, einen gemütlichen Aufenthaltsraum mit naturkundlicher Fachbibliothek und gute Mahlzeiten. Eingeschlossen ist hier auch ein Lunchpaket als Mittagspicknick.
2. + 3. Tag:
Beobachtungen in den landschaftlich sehr vielfältigen Vorpyrenäen (Sierra de Guara, Sandstein- und Konglomeratfelsen "Mallos de Riglos" sowie der spektakuläre „Salto de Roldán") mit überwiegend mediterranem Landschaftscharakter und entsprechender Vogelwelt (Wiedehopf, Bienenfresser, Trauer- und Maurensteinschmätzer, Brachpieper, Steinsperling, Blaumerle, Steinrötel, Alpenkrähe).
Natürlich besuchen wir auch einige der besten Plätze der Pyrenäen um Bartgeier zu beobachten. Schmutz- und Gänsegeier kommen zahlreich vor, auch Schlangen- und Steinadler sind regelmäßig zu beobachten.
Bei der Reise im Juni 2011 konnten wir an einem traditionellen Futterplatz für Geier aus wenigen Metern!! Entfernung diesen bei der Futteraufnahme zusehen. Auch ein Bartgeier zeigte sich. Es wird versucht auch auf dieser Reise wieder eine Bestückung des Platzes mit Fleisch zu organisieren, garantiert werden kann es aber aufgrund der langen Vorlaufzeit nicht. Die Kosten dafür (ca. 120 EUR für die Gruppe als Spende an die Naturschutzorganisation die den Platz betreut) werden im Erfolgsfalle vor Ort erhoben.

4. Tag: In einer ca. 2-stündigen Fahrt erreichen wir das Hechotal in dem wir 1 Nacht in einem familiär geführten Hotel mit sehr guter Küche verbringen (auch hier erhalten wir für den nächsten Tag wieder ein Lunchpaket). Eine kleine Straße führt zunächst durch Felsschluchten und herrliche Waldgebiete bis in die Region der Hochalmen wo wir Murmeltiere auf einem Spaziergang beobachten.
Eine weitere kleine Wanderung führt uns zu einer der wenigen gut zugänglichen Brutwände des Mauerläufers, inmitten eines herrlichen Gebirgspanorama mit reicher Flora. Auch Zitronengirlitze kommen hier vor.
5. Tag: Wir verlassen das Hechotal um über Jaca den Ordesa-Nationalpark zu erreichen. Die spektakulären Hochlagen und Täler der Zentralpyrenäen wurden bereits 1918 als Nationalpark ausgewiesen. Vielfältige Waldbilder (Buchen-Tannenwälder, in den Hochlagen Hakenkiefer), mehrere hundert Meter steil abfallende Felswände, tosende Bäche und eine artenreiche Flora (u. a. auch die Pyrenäen-Endemiten Ramondia und Pyrenäen-Steinbrech) begeistern jeden Besucher. Heute unternehmen wir einen Spaziergang in der Nähe von Torla.


6. + 7. Tag: Vorgesehen ist an einem Tag, uns mit einem autorisierten Taxi in die Hochlagen über dem Ordesatal bringen zu lassen um dann in der Höhe und auf fast ebenem Wege zu wandern. Dies ermöglicht die Beobachtung der besonderen Hochgebirgsflora und -fauna ohne stundenlange, anstrengende Aufstiege. Das Fahrzeug wird uns am Nachmittag wieder zurück nach Torla fahren.
Am zweiten Tag wandern wir im Añisclo-Tal durch spektakuläre Schluchten aber auf nicht besonders anstrengenden Wegen. Die zu beobachtenden Vogelarten sind u.a. Steinschmätzer, Bergpieper, Zitronengirlitz, Steinrötel, Wasseramsel, Bart- und Gänsegeier, Steinadler...
8. Tag: Wir verlassen die Pyrenäen und erreichen am Nachmittag die Mittelmeerküste und das Ebrodelta. Auf der Fahrt dorthin passieren wir das sehr aride Ebrobecken und beobachten in einem Steppengebiet in dem mehrere Lerchenarten, Brillengrasmücke, Flughühner, Triel, Blauracke und Häherkuckuck vorkommen. Auch an einem vogelreichen See machen wir Rast bevor wir dann durch mediterrane Landschaften, am Ebro entlang, das Ebrodelta erreichen.

9. Tag: Ebrodelta: Das Ebrodelta ist ein Mosaik aus Reisfeldern mit Seen, Schilfflächen, langen Sandsträn-
den, Dünen und Flachwasserge-
bieten mit Salinen und einer entsprechend vielfältigen Vogel-
welt. Zu beobachten sind Stelzenläufer, Brachschwalben und Seeregenpfeifer, Flamingos, Fluß-, Brand- und Zwergsee-
schwalben, Dünnschnabel- und Korallenmöwen (die weltweit größte Kolonie der Korallenmö-
we), alle europ. Reiherarten (auch Zwergdommel) und natürlich immer wieder Arten die übersommern oder durchziehen.

10. Tag: Fahrt nach Barcelona und Rückflug nach Deutschland (bei der Buchung des Fluges bitte darauf achten, dass der Rückflug erst am (frühen) Nachmittag startet).
(Fotos von Thomas und Silke Teichner, von unserer Pyrenäenreise im Sept. 2010 und von Dr. Dorothea Koch und Dr. Rüdiger Mund, von unserer Pyrenäenreise im Juni 2011)
Reisepreis pro Person Mindestteilnehmerzahl 5, maximal 7 Teilnehmer:
im Doppelzimmer Euro 1.390,-
im Einzelzimmer Euro 1.560,-
eingeschlossene Leistungen:
Nach Erhalt der Buchungsbestätigung und des Sicherungsscheins ist eine Anzahlung in Höhe von 20% fällig, Restzahlung 3 Wochen vor Reiseantritt.
Veranstalter: Terraviva-Reisen e. K. Alexandra Lendle - Scheffelstr. 4a - 76275 Ettlingen
Bei allen Fragen wenden Sie sich gerne direkt an Roberto Cabo
Tel.: 07243-30650
r.cabo@spanien-natur-reisen.de