Naturreisen in der Extremadura

Erfahrungen und Dank

 

Die folgenden Zeilen beziehen sich auf meine Reisen in der Extremadura - doch sind die Aussagen gleichermaßen auch auf die anderen von mir angebotenen Reiseziele in Spanien anwendbar!

Als ich 1976 erstmals in die Extremadura kam hat mich diese Region tief beeindruckt und seitdem nicht mehr losgelassen. Jedes Jahr habe ich seitdem neue Sträßchen befahren und Wege erkundet und viele naturkundlich interessierte Menschen geführt um sie am Naturreichtum dieser Region teilhaben zu lassen.

Seit 2007 verbringe ich nun die Frühlingsmonate fast dauerhaft in der Extremadura und führe kleine Gruppen. Ohne jede Ausnahme und Einschränkung habe ich die gemeinsam verbrachten Tage sehr positiv empfunden, die hohe Motivation aller Teilnehmer war mir immer Ansporn die jeweiligen Interessen befriedigen zu können.

 

Die Natur ist kein Zoo, die Beobachtung bestimmter Tier- und Vogelarten ist nicht immer garantierbar, auch wenn man die Lebensräume sehr gut kennt. U.a. beeinflußt z. B. die Tageszeit stark das Aktivitätsmuster von Tieren. Bis auf ganz wenige Ausnahmen haben wir dennoch fast immer alle Arten des jeweiligen Lebensraumes beobachten können, angefangen von den letzten überwinternden Kranichen Anfang März und gelben Narzissenwiesen bis zu den letzten balzenden Groß- und Zwergtrappen Ende Mai, deren Auffinden im nunmehr sehr hohen und braun werdenden Gras zunehmend schwieriger wurde.

 

Fast alle Teilnehmer die mit mir mindestens 2-3 Tage unterwegs waren, sahen alle 5 vorkommenden Adlerarten, 3 Geierarten sowie praktisch alle anderen für diesen Teil Spaniens charakteristischen Vogelarten. Für viele Teilnehmer waren die gut zu beobachtenden Wiedehopfe, Bienenfresser und Blauracken und auch die Blütenteppiche der Wiesen und Brachflächen sicherlich einer der Höhepunkte.

 

Die Gruppen sind klein, der Umgang sehr herzlich und persönlich und durch die starke Motivation und die absolute Flexibilität kann jeder Tag optimal genutzt werden. Ich bemühe mich vor Exkursionsbeginn Klarheit über die Interessen jedes Teilnehmers zu gewinnen und entsprechend die gemeinsamen Tage darauf auszurichten. So wird mal mehr, mal weniger gewandert, bei starkem ornithologischem Interesse werden verstärkt die Morgen- und Abendstunden genutzt und auch mal wegen besonders gewünschter Vogelarten ein Gebiet zusätzlich aufgesucht - das Schöne in der Extremadura ist aber, dass man meist alles gemeinsam auf jeder Exkursion erlebt: Vögel, viele Blumen, Reptilien, Amphibien und Insekten sowie natürlich die grandiosen, einsamen Landschaften. Ich führe nicht nach festgelegten starren Tagesprogrammen sondern setze jeden Tag neu und individuell den Tagesablauf fest - die Vielfalt und der Naturreichtum der Extremadura erlauben mir sehr schöpferisch jeden Tag ein neues, individuelles Exkursions-Puzzle zusammenzusetzen!

 

Ich danke hiermit nochmals allen Teilnehmern für die unvergesslichen, gemeinsam erlebten Stunden und stimme im Gegenzug mit der Zuschrift einer Gästegruppe an mich überein:

"Wir sind begeistert von den tollen Tagen mit "strammem" Programm, mit wunderschönen Beobachtungen und beeindruckenden Landschaftsbildern. Diese Tage werden wir sicherlich nie vergessen. Herzlichen Dank!"

 

Eine Teilnehmerin schrieb mir - und ihre Zeilen drücken aus was wohl die meisten Besucher so oder ähnlich empfinden:

"Noch immer sind wir erfüllt und begeistert von den leuchtenden Farben der blühenden Landschaften, von der Einzigartigkeit des Blütenreichtums, von sich schlängelnden Flüsschen wie überschäumend mit weißen Blüten übersät auf ihrem Weg durch grüne Wiesenhänge mit einzelnen Steineichen und deren Schatten. Solch ein Paradies hatten wir zuvor noch nirgendwo sonst gesehen. Noch immer erinnern wir uns gern an das Klappern der zahlreichen Störche und den Gesang der vielen Vögel. Aber auch an das ursprüngliche Städtchen Trujillo und andere Ausflugsziele... denken wir gern und bewundernd."