Naturreisen in der Extremadura

Klima und Reisezeiten

 


Für den an Natur und Landschaft interessierten Besucher sind die Herbst-, Winter- und Frühlingsmonate ideal! Zwischen Mitte/Ende Juni und Ende August kann es sehr heiß werden.

Den Großteil der Extremadura nehmen weite, hügelige Ebenen und Mittelgebirgszüge ein, lediglich der Norden grenzt an die Sierra de Gredos, die bis fast 2.600 m aufsteigt. Abgesehen von den Gebirgen beträgt die Meereshöhe meist zwischen 300 - 500 m NN, also tiefer als das benachbarte Kastilien und damit auch mit wesentlich milderem Klima.

Das Klima ist mediterran mit atlantischem Einschlag, d. h. milde, feuchte Winter und heiße Sommermonate ohne Niederschläge. Die Wintertemperaturen können in den Ebenen an manchen Tagen nachts leicht unter den Gefrierpunkt fallen doch tagsüber erreichen sie Werte oft über 12° C. Die Niederschläge fallen unregelmäßig zwischen September/Oktober und Mai, je höher sie in einem Jahr ausfallen, desto prachtvoller zeigt sich die Entwicklung der Pflanzen. Die Sommer sind sehr heiß und trocken und zwingen die Pflanzenwelt, aber auch viele Tiere, zu einer Wachstums- und Ruhepause.

Die Wintermonate beginnen zunächst mit einem zweiten Frühling: Nach den ersten herbstlichen Regenfällen ab Oktober beginnt es sofort überall grün zu sprießen und auch Blütenpflanzen erscheinen. Später veranlassen die tieferen Wintertemperaturen eine Verlangsamung des Pflanzenwachstums bis dann ab Ende Februar die Blütenpracht zusehends explodiert.

Hunderttausende nord- und mitteleuropäische Vögel verbringen in den Dehesas, Ebenen und Feuchtgebieten den Winter. Im Februar/März erfolgt dann sukzessive der Abzug der Wintergäste und die Rückkehr der in Afrika überwinternden Brutvogelarten.