
Die Extremadura grenzt an kein Meer und hat keine natürlichen Seen. In den letzten
Jahrzehnten entstanden aber entlang der großen Flüsse Tajo und Guadiana sowie ihrer Zuflüsse viele Stauseen. Diese dienen zur Trinkwasserversorgung und für die Landwirtschaft. Einige dieser Stauseen haben mittlerweile ein recht natürliches Aussehen angenommen, mit Flachwasserzonen, Verlandungsbereichen und einer entsprechenden Vogelwelt. Gemischte Reiherkolonien, Purpurhuhn, Rohrweihe und mehrere Entenarten brüten hier und im Winter überwintern weit über 100.000 Enten auf einigen dieser Seen.
Von besonderem Interesse sind einige Reisanbaugebiete die im Winter und zur Zugzeit zahlreichen Vögeln als Rastplatz dienen und auch von den hier überwinternden Kranichen gerne genutzt werden.
Kleinere, unregulierte Bäche und Flüsse durchziehen das Land und sind Lebensraum von Libellen, Fischen, Amphibien, Sumpfschildkröten und Fischottern.


