
Die außergewöhnliche Vielfalt ihrer Vogelwelt und die enormen Weiten ihrer beeindruckenden Landschaften haben die Extremadura vor allem bei Vogelbeobachtern zu einem Traumziel in Europa werden lassen.
Seit über 30 Jahren werde ich von der Extremadura
angezogen und lade Sie ein, mit mir in einer kleinen Gruppe (max. 7 Teilnehmer) gemeinsam den Naturreichtum und die Schönheit dieser südwestspanischen Landschaften auf kleinen Wanderungen und Fahrten zu erleben. Wir beobachten die charakteristischen Tier- und Pflanzenarten in deren Lebensräumen und spüren die Stille und den Frieden beim Wandern durch weiträumige Naturlandschaften.
Wir wohnen in einer sehr liebevoll ausgestatteten "Casa Rural" mit nur wenigen Zimmern in der Nähe von Trujillo. Die Lage ist ideal um von hier aus sternförmig mit einem Minibus unsere Exkursionsziele zu erreichen. Frühstück und Abendessen werden im gemütlichen kleinen Speiseraum mit einem großen, offenen Kamin eingenommen. Ein weiterer Aufenthaltsraum mit Kamin lädt zu abendlichen Gesprächen oder zum Lesen ein.
Den genauen Tagesablauf planen wir auch unter Berücksichtigung Ihrer Interessen, hier liegt der Vorteil einer kleinen, flexiblen Gruppe!
Den thematischen Rahmen bildet die Naturbeobachtung und das Naturerlebnis, ergänzt durch das Verständnis für die Entstehung des heutigen Landschaftsbildes das bedingt ist durch uralte Nutzungsformen, wie z. B. die Wanderweide (Transhumanz).
Rundgänge durch die beeindruckenden mittelalterlichen Orte Trujillo und Cáceres, mit vielen Störchen, Rötelfalken, Schwalben und Seglern, ergänzen das Bild der Region.
In einer Gruppe ergeben sich immer interessante Fragen, so dass in dieser Woche ein abgerundetes Bild über den Themenbereich Natur und Naturschutz in Spanien, Fauna und Flora, Landesgeschichte, Land & Leute... entstehen wird.
1. Tag: Individuelle Anreise nach Madrid (zahlreiche Flugverbindungen ab D-CH-A). Abholung am Flughafen und Transfer zu unserer Casa Rural. Begrüßung und gemeinsames Abendessen.
2.–7. Tag: Auf Fahrten und Wanderungen (ohne besondere Anstrengungen und Schwierigkeiten) lernen wir die charakteristischen Großlandschaften der Extremadura mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt kennen. Anders als meist sonst in Europa handelt es sich hier nicht um einige wenige, konkrete Naturschutzgebiete die durch Siedlungen, Infrastrukturen und intensive Landnutzungsformen reliktartig voneinander getrennt wurden. Das Besondere der Extremadura als Naturraum ist vielmehr das fast flächendeckende Vorhandensein von sehr naturnahen Landschaften, geprägt von extensiver Weidewirtschaft, Wald und Dehesas, ausgedehntem Brach- und Buschland, unregulierten, frei fließenden Bach- und Flussläufen... und wenigen, sich harmonisch in die Landschaft einfügenden Dörfern.
Im Folgenden werden die Vögel besonders herausgestellt da sie die bekanntesten Protagonisten der Extremadura sind – aber wir achten genauso auf die Pflanzen, Reptilien, Schmetterlinge... Wer die hier vorkommenden, begehrten und seltenen Vogelarten kennen lernen möchte, wird sie in dieser Woche auch fast alle beobachten können – dennoch wollen wir die Natur auch in ihrer ganzen Vielfalt auf uns wirken lassen.
unglaublichen Greifvogelreichtum (Gänse- Mönchs- und Schmutzgeier, 5 Adlerarten, Schwarzstorch, Uhu) zieht sich mit 2 Bergketten parallel zum Tajofluß. Dabei wandern wir durch ursprünglichen, artenreichen mediterranen Wald und auch durch die ältesten Korkeichenbestände der Region, lernen die schwarzen Iberischen Schweine kennen, deren Schinken zu den besten der Welt gehören und genießen den Spaziergang entlang eines völlig naturbelassenen kleinen Flusses mit Vorkommen von Fischotter, Maurischer Bachschildkröte und sogar Europäischer Sumpfschildkröte.
Lebensraum für Groß- und Zwergtrappe, Triel, Wiesenweihe, Flughühner, Mittelmeer-Raubwürger, Häherkuckuck und mehrere Lerchenarten. Wir beobachten auch das Balzgeschehen der beiden Trappenarten.
Mittelgebirge mit Höhen bis 1.600 m. Mehrere parallel verlaufende Bergzüge schließen herrliche Täler ein. Wir besuchen ein winziges Gebirgsdorf mit Burgruine und Vorkommen u. a. von Trauersteinschmätzer, Blaumerle, Wanderfalke und wandern durch ausgedehnte Pyrenäeneichen- und Cistrosenbestände. Hier, in den höchsten Lagen, besteht auch ein isoliertes Vorkommen des Steinrötels.
Hier brüten Purpurhuhn, Zwergdommel, Purpur-, Rallen-, Kuh-, Seiden- und Nachtreiher, Rohrschwirl, Teich- und Drosselrohrsänger sowie Beutelmeise. Aus Beobachtungshütten bieten sich gute, störungsfreie Beobachtungsmöglichkeiten.
kleinen Familienhotel. Gredos erhebt sich bis auf 2.600 m und grenzt im Norden die Extremadura von der kastilischen Hochebene ab. Auch ohne besondere Wanderanstrengung lassen sich hier auf einem schönen Weg Iberische Steinböcke und die typischen Brutvogelarten beobachten: Steinrötel, Blaukehlchen, Ortolan, Schafstelze, Zippammer, Steinschmätzer, Wasserpieper, Zitronengirlitz und in den oberen Hochlagen auch Alpenbraunelle. Herrliches Hochgebirgspanorama und eine entsprechende Frühlingsflora ergeben einen starken Kontrast zu den Tieflagen in der Extremadura.
8. Tag: Nach dem Frühstück Rücktransfer nach Madrid oder wahlweise individuelle Verlängerung Ihres Aufenthaltes in Spanien.
12.–19. März 2011
07.–14. Mai 2011 (die letzten beiden Übernachtungen in der Sierra de Gredos, s. o.)
Sondertermine für geschlossene Gruppen gerne auf Anfrage - natürlich auch mit abgewandeltem Programmverlauf möglich
Pro Person im Doppelzimmer EUR 889,-
Pro Person im Einzelzimmer EUR 973,-
Mindestteilnehmerzahl 5, maximal 7 Personen
Veranstalter: Terraviva Reisen e. K.