Naturreisen in der Extremadura

Steppen

 


In Westeuropa gibt es keine natürlichen Steppenlandschaften wie es die nordamerikanischen Prärien, der Wechsel zwischen offenem Grasland und baumbestandenen Flächen ist ideal für die südamerikanische Pampa oder die mongolischen Steppen sind. Die bei uns zu findenden baumlosen Landschaften sind durch entsprechende Landnutzungsformen des Menschen entstanden und der Einfachheit halber bezeichnet man sie ebenfalls oft als "Steppen". In der Extremadura gibt es weitläufige, sanftgewellte baumlose Landschaften die teilweise bzw. im Wechsel miteinander als Ackerland, Weide oder Brachland dienen, die ursprünglich aber alle bewaldet waren. Im Gefolge des Menschen wanderten Tiere offener Landschaften, wie z. B. Groß- und Zwergtrappe, Flughühner, Wiesenweihe und mehrere Lerchenarten ein. Geier suchen hier nach verendetem Weidevieh und viele Greifvögel nutzen den Reichtum an Insekten, Vögeln, Reptilien und Nagern.

 

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© JMG unterschiedliche Nutzungsformen und Landschaftsreliefs wirken jeder Monoto© JMG unterschiedliche Nutzungsformen und Landschaftsreliefs wirken jeder Monoto

 

 

 

 

 

 

 

Im Frühjahr bilden sich Blumenteppiche auf den Brachflächen; © AFG