Naturreisen in der Extremadura

Tiere und Pflanzen der Extremadura: Vögel und Vogelbeobachtung


Vogelbeobachtung in der Extremadura wird von Anfängern und© RC erfahrenen Ornithologen immer als außergewöhnliches, stark emotionales Erlebnis empfunden. Der Artenreichtum ist in Europa einzigartig, darunter finden sich sehr seltene und weltweit gefährdete Vogelarten neben solchen, die erfreulicherweise hier noch häufig sind und zu den schönsten Europas gehören (z. B. Wiedehopf und Bienenfresser).

 

 

"farbenprächtigster Vogel Europas ist der Bienenfresser"; © AFGüberall erklingt im Frühjahr das "up-up-up" des Wiedehopfes; © AFGder aus Afrika stammende Wellenastrild hat sich in einigen Gebieten angesiedelt;

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dank einer jahrhundertelang geübten nachhaltigen Landnutzung und geringer Bevölkerungsdichte gibt es noch ausgedehnte Savannenwälder (Dehesas) aus Stein- und Korkeichen und sanftwellige, steppenähnliche Ebenen, unterbrochen durch Gebirgszüge mit schroffen Felslandschaften. Die Landschaft ist extrem abwechslungsreich, stark gegliedert und bietet Lebensraum vom Hochgebirge der Sierra de Gredos (Alpenbraunelle, Blaukehlchen, Steinrötel) über die mediterranen Wald- und Gebirgslandschaften mit ihrem Reichtum an Greifvögeln (u. a. Kaiseradler, Gleitaar und Mönchsgeier) und dem Vorkommen von Schwarzstorch, Blauracke und Blauelster bis hin zu den baumlosen Steppenlandschaften mit Groß- und Zwergtrappe, Flughühnern, Triel und mehreren Lerchenarten. Alle europäischen Reiherarten (außer der Rohrdommel) brüten in einem Gebiet das wir regelmäßig aufsuchen.

 

der Mönchsgeier hat weltweit den größten Bestand in der Extremadura; © JEXGleitaar - ein kleiner Greifvogel offener Landschaften; © JEXalle in Spanien vorkom- menden Adlerarten können in der Extre- madura beobachtetein Uhu beim Sonnen- bad; © AFGDie Blauelster kommt nur im Südwesten der Iberischen Halbinsel vor; © AFGIn den Hochlagen der Sierra de Gredos brütet das Blaukehlchen; © RC© CF© AFG; Rotkopfwürger und Mittelmeer- Raubwürger bewohnen halboffene Land- schaftDie scheue Großtrappe hat in Spanien noch gute Bestände; © JMG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haubentaucher brüten an größeren Gewässern mit guter Ufer- vegetation; © JMGan seichten Gewässern findet der Stelzenläufer Nahrung; © AFGPurpurreiher leben meist versteckt und scheu; © AFG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von November bis Ende Februar ist die Extremadura Treffpunkt der meisten nord- uMillionen europäische Singvögel verbringen hier die milden Wintermonate; © JMG

 

 

Über 70.000 Kraniche sowie Hundertausende Vögel aus Nord- und Mitteleuropa (Kiebitze, Goldregenpfeifer, Pieper, Lerchen, Ammern...) verbringen hier die milden Wintermonate.

 

 

Während der erfahrene Vogelbeobachter gezielt nach bestimmten, nur hier vorkommenden Arten suchen mag, erfreut sich der interessierte aber nicht so spezialisierte und geübte Beobachter an der Vielzahl der Arten und Individuen, an ihrem Gesang und Verhalten. Jeden Besucher beeindruckt auch die Allgegenwart an Störchen oder die Rötelfalkenkolonien in den Städtchen der Extremadura. Uns sind die Stellen bekannt an denen sich die Vögel gut und meist aus der Nähe beobachten lassen und immer liegen diese Beobachtungsplätze in herrlichen Landschaften.

 

 

Allgegenwärtig sind Weißstörche - jede Nistunterlage ist willkommen. Auch Schwarzstörche lassen sich in der Extremadura bequem und ohne zu stören ins Nest schauen...

© JMG© JMG© AFGder viel seltenere Schwarzstorch dagegen brütet fast immer in Felshöhlen; © CF

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bringen Sie Ihr Fernglas mit und genießen Sie die Fülle an Motiven.

Ich freue mich auf die Exkursionen mit Ihnen!